Themenfoto zur Kampagne "Werte brauchen Gott" (Foto: Inga Haar)


Testimonials
 

Bischof Dr. Wolfgang Huber
Bischöfin Maria Jepsen
Bischöfin Dr. Margot Käßmann
Pröpstin Friederike von Kirchbach
Generalsuperintendent Martin-Michael Passauer
Oberkonsistorialrat Steffen-Rainer Schultz
Dr. Heiner Geißler
Katrin Göring-Eckardt
Prof. Monika Grütters
Hans-Georg Filker

Präses Matthias Aettner

 

Siehe auch

Statements von Besucherinnen und Besuchern der Website

Superintendent Wolfgang Barthen im Audio-Angebot "Schöneberg evangelisch für's Ohr"
 
 

Zum Abschluss der Kampagne
Bildungsfragen bleiben für Berlin wichtig. In keinem anderen Bundesland werden junge Menschen gezwungen, an einem staatlichen Ethikunterricht teilzunehmen, ohne stattdessen einen Werte vermittelnden Unterricht der Kirchen oder anderer Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften wählen zu können. Ein Wahlpflichtbereich, in dem Schülerinnen und Schüler zwischen Ethik und Religion als gleichberechtigten Unterrichtsfächern wählen können, ist die bessere Lösung und bleibt die Forderung der Kirchen.

Werte brauchen Gott, …
… weil Menschen für ihr Leben nicht nur Werte, sondern auch Wahrheit brauchen. Im Religionsunterricht diskutieren Kinder und Jugendliche über die Grundfragen des Lebens – woher komme ich, wohin gehe ich und warum lebe ich. In unserer globalisierten Welt benötigen sie für eine ethische Orientierung religiöse Kompetenz. Sie müssen in ihrer eigenen Religion zu Hause sein, um auch andere Religionen zu verstehen. Nur so entsteht wirkliche Toleranz. Ein verpflichtendes Einheitsfach Ethik ist deshalb ein falscher Ansatz. Der Religionsunterricht muss ein gleichberechtigtes und ordentliches Fach in der Stundentafel werden.

   

Ich unterstütze die Kampagne, …
… weil die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht die Chance bekommen, Grundaussagen des christlichen Glaubens und anderer Religionen authentisch zu begegnen. Junge Menschen brauchen Religionsunterricht, damit sie lernen, sich qualifiziert mit Fragen nach dem Sinn, Anfang und Ende des Lebens, nach Gerechtigkeit und Frieden, nach Schuld und Scheitern auseinanderzusetzen und ihre eigenen religiösen Überzeugungen zu klären. Und gerade in der multikulturellen Gesellschaft gilt: Bildung ohne Religion ist unvollständig!

Werte brauchen Gott, …
… weil viele Menschen das, woran sie ihr Herz hängen, mit Gott verbinden. Die Schülerinnen und Schüler können im Religionsunterricht lernen, lebensförderliche und lebensfeindliche Vorstellungen und Bilder von Gott zu unterscheiden; der Religionsunterricht will die jungen Menschen stärken und das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft fördern. Wer in der Schule nicht lernt, seine Glaubensfragen zu klären, wird am Ende alles und jedes glauben.

   
Ich unterstütze diese Kampagne ,
weil jedes Kind in unserem Land etwas von Gott erfahren sollte. Gottvertrauen, die Geschichten aus der Bibel und die 10 Gebote geben Kindern ein gutes Geländer für's ganze Leben mit.
 
   
Werte brauchen Gott, …
… weil wir das, was uns wirklich wichtig ist, nicht aus uns selbst schöpfen können. Orientierung und wirklichen Halt finden wir nur an etwas, was mehr vermag als wir.
   

Werte brauchen Gott, …
… weil wir Menschen nicht wertfrei sind. Vor Gott gibt es keine wertlosen Menschen. Der Mensch erhält seinen Wert dadurch, dass er von Gott wertgeschätzt wird zu leben. Das gleiche gilt für die ganze Schöpfung, in der wir leben. So gehören Geschöpf und Schöpfer, der wertvolle Mensch und der Werte schenkende Gott immer zusammen.

   

Ich unterstütze die Kampagne …
… weil das Gewissen – auch verfassungsrechtlich – Vorrang vor staatlicher Bevormundung hat. Gewissensfreiheit bedeutet Wahlfreiheit zwischen Ethik- und Religionsunterricht.

   

Ich unterstütze die Kampagne …
… weil Religion ein Teil schulische Bildung ist. Kinder und Jugendliche müssen in der Schule auch die religiöse Dimension des Menschseins erfahren.

   

Ich unterstütze die Kampagne …
… weil ich selbst das Gefühl habe, mein Leben auf dem Fundament des christlichen Glaubens aufbauen zu können. Ich wünsche den Kindern von heute, dass auch ihnen mit dem Religionsunterricht vorgelebt wird, welche Hoffnung der christliche Glaube – auch an den Grenzen des Lebens – bereithält. Das ist mehr als das sachliche Wissen um verschiedene Religionen.

   

Werte brauchen Gott …
… wie Pflanzen Wurzeln brauchen. Die heute so weit verbreitete "Schnittblumenethik" hört sich zwar manchmal gut an, welkt aber schnell. Leben benötigt lebendige Orientierung, Wurzeln, die tragen, Gott!
Das erfahre ich als Stadtmissionsdirektor täglich. Wer den christlichen Glauben kennen und leben lernt, kann auch tolerant sein. Und setzt sich für andere ein. Das hat Langzeitfolgen für das soziale Klima in unserer Stadt. Manchen ist gar nicht bewusst, wie sehr ihre mitmenschlichen Einstellungen vom christlichen Glauben geprägt sind. Weil das nicht verloren gehen darf, setze ich mich für ein Wahlpflichtfach Religion ein, auch politisch!

   

Werte brauchen Gott, …
… weil so viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen dafür eintreten, dass Schülerinnen und Schüler in der Hauptstadt Deutschlands zwischen Ethik- und Religionsunterricht frei wählen können, ist die Kampagne "Werte brauchen Gott" ein wichtiger Beitrag in unserer Streitkultur.

Die Evangelischen Kirchenkreise von Berlin nehmen mit dieser Aktion Verantwortung für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wahr, denn die Forderung nach Entscheidungsfreiheit würdigt die Individualität aller Menschen und dient deren kultureller Entfaltung, die auch in den Schulen gestaltet wird.

Schließlich geht es bei dem Titel "Werte brauchen Gott" darum, wie Respekt und Wissen um Gott sich im praktischen Leben auswirken. Im Religionsunterricht können Schülerinnen und Schüler konfessionell gebundenen Menschen begegnen, die Vorbilder von gelebtem Glauben sind und zugleich als Religionslehrkräfte dazu ausgebildet wurden, ihre Erfahrungen seriös weiter zu geben. So bekommen Christen Gesichter, Namen und Identität und vom Reden über Glauben wird ein Reden mit Glaubenden. An die Stelle von Vorurteilen treten Urteilsfähigkeit und die Chance, konkreten Religionen zu begegnen. Die Schule schützt zugleich vor Vereinnahmung der Schülerinnen und Schüler.

Dass es in Berlin mehrere Anbieter von konfessionellem Religionsunterricht gibt, ist ein besonderer Reichtum, weil sich so die religiöse Vielfalt unserer Welt abbildet. Die Begegnung unterschiedlicher Anbieter von Religions- und Weltanschauungsunterricht eröffnet die Möglichkeit, aktive Toleranz zu entfalten, bei der es nur Gewinner, aber keine Sieger neben Verlierern geben kann.

So lange Ethik mit dem Alleinvertretungsanspruch gegen Vernunft und Überzeugung vieler Berlinerinnen und Berliner durchgesetzt wird, gebietet unsere Verantwortung der nächsten Generation gegenüber, dass wir für die Freiheit der Wahl zwischen gleichberechtigten Fächern einstehen, natürlich auch vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus.

   
Werte brauchen Gott, …
… weil ich als evangelischer Christ mir Werte ohne Gott nicht vorstellen kann. Der Glaube an die Existenz Gottes ermöglicht mir die Chance, in meinem Leben mehr als nur den Sinn meiner Zeit hier auf Erden zu sehen. Die Auferstehung Jesu zu Ostern gibt Antwort auf die Sinnfragen des Lebens: Ja, es geht weiter Die Zehn Gebote und die Worte Jesu sind das Fundament meines ethischen Handelns, auch wenn das Haus darauf ihm nicht gerecht wird. Ich weiß, dass ich fehlbar bin; aber ich weiß auch, dass ich Gnade vor seinen Augen finden werde. Und machen wir uns nichts vor: Unsere Wertevorstellungen sind geprägt aus jüdischer und christlicher Tradition. Warum soll ich nicht davon gleichberechtigt lehren dürfen? Religion ist ohne Religiosität nicht vermittelbar. Über Gott können alle reden, aber von Gott …?
   

 
Siehe auch

Statements von Besucherinnen und Besuchern der Website

Superintendent Wolfgang Barthen im Audio-Angebot "Schöneberg evangelisch für's Ohr"

Kampagnenmotiv "Werte brauchen Gott"

 

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